Football

Was den Sport ausmacht und warum er auch in Deutschland immer beliebter wird

Football ist vor allem bekannt aus dem amerikanischen Raum, wo Spitzensportler der NFL einen ähnlichen Status haben, wie bei uns die Spieler der 1. Fußballbundesliga oder der deutschen Nationalmannschaft. Der Begriff „Football“ ist insofern verwirrend, weil er streng übersetzt Fußball bedeutet, mit diesem aber nur wenig zu tun hat. Noch verwirrender wird es, wenn man England und das vereinigte Königreich betrachtet, denn dort ist Football tatsächlich Fußball, während dieser in Amerika als Soccer bezeichnet wird. Den American Football gibt es in England hingegen nicht, denn dort spielt man Rugby, eine ähnliche und doch gänzlich andere Sportart. Football in Deutschland wird hauptsächlich in kleineren Vereinen betrieben, erlangte aber im letzten Jahrzehnt eine hohe Popularität, als die NFL beschloss, auch in Europa eine Liga aufzubauen. Die daraus resultierende NFL Europe brachte auch heute noch relativ bekannte Teams wie Frankfurt Galaxy, Rhein Fire und Berlin Thunder hervor. Wegen sinkendem Interesse wurde die NFL Europe allerdings im Jahre 2007 bis auf Weiteres ausgesetzt. Letztmaliger Sieger waren die Hamburg Sea Devils. Warum die NFL Europe angeblich nicht rentabel gewesen sein sollte, ist nur schwer nachvollziehbar. Die Zuschauerzahlen im Stadion erreichten im Durchschnitt eine Marke von 18.000 bis 20.000 und konnten in der letzten Saison sogar um 5% gesteigert werden.